Das Wunder der Natur

2.4 Das Wunder der Natur

Durch die Faszination der Schöpfung den Schöpfer erahnen

Als Pfadfinder lieben wir die Natur. Auf Lager und Fahrt lernen wir die schönsten Ecken unserer Erde kennen. Dabei müssen es gar nicht die Niagarafälle oder der Grand Canyon sein. Der Sonnenaufgang über einer taufrischen Wiese, die Wanderung durch den grünenden Frühlingswald, das Rehkitz, das wir aus einiger Entfernung beobachten, der kräftige Gesang eines Zaunkönigs, der klare Gebirgsbach aus einem kleinen Seitental, das Veilchen am Wegesrand, der unbeschreibliche Sonnenuntergang – als Pfadfinder können wir die Schönheit der Natur unmöglich übersehen. Unser Einsatz für den Erhalt dieses Erbes ist darum für uns Pfadfinder selbstverständlich.

Aber noch mehr: Wenn wir die Natur als Schöpfung verstehen, dann können wir anhand der Wunder der Natur auch die Majestät und Herrlichkeit des Schöpfers erahnen. „Eine Sternennacht im Gebirge genügt, um uns an unsere Größe und unsere Kleinheit zu erinnern und uns zur Anbetung des Schöpfers zu rufen“ (J. Folliet).

Immer wieder machen wir die Erfahrung, dass Jugendliche durch den unmittelbaren Kontakt mit der Schönheit von Gottes Natur tief innerlich angerührt werden. Darum haben wir uns als besonderen Artikel in unserem Pfadfindergesetz vorgenommen: „Der Pfadfinder sieht in der Natur das Werk Gottes: Er liebt Pflanzen und Tiere.“